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Vom 12. bis 16. Mai hat in Wals-Siezenheim, Salzburg die Österreichische Meisterschaft 2010 des VÖFA stattgefunden. An dem Meisterschaftsfinale haben insgesamt 50 Filme aus allen 9 Bundesländern teilgenommen, welche zuvor durch Vorausscheidungen in Form der Landesmeisterschaften nominiert worden sind. Staatsmeister wurde schließlich der 11 Minuten-Streifen "Adieu mon amour" von Renate Wihan aus Salzburg ganz knapp gefolgt vom Niederösterreichischen Landesmeister "Durch die Nacht zum Licht" von Renate und Heinz Wagner.
Höchst erfreulich ist auch das Abschneiden des bereits in der Niederösterreichischen Landesmeisterschaft hoch dekorierten Filmes "Parkour Part II" von Alexander Schmid, der bei der Staatsmeisterschaft schließlich einen Dritten Platz erreichen und seinen Erfolgskurs damit fortsetzen konnte. Alexander sagt zu seinem Erfolg: "Ich freue mich sehr über mein Abschneiden bei der Staatsmeisterschaft. Filme-machen bedeutet mir sehr viel und ich hoffe auch in den nächsten Jahren auf ähnlichen Erfolg mit weiteren Filmen von mir."
Es gibt Stimmen, die Änderungen im Austragungsmodus der Landes- und Staatsmeisterschaft andenken. Wünschenswert und somit Ziel wäre es unter anderem deutlich mehr Menschen an den Produktionen und Erfolgen der im VÖFA organisierten Filmschaffenden teilhaben zu lassen. Nach dem Motto weniger ist mehr, geht eine Idee in die Richtung, bei den Landes- und Staatsmeisterschaften die Anzahl der teilnehmenden Filme durch Verschärfung in der Qualifizierung einzuschränken. Ein derart verdichtetes Programm wäre wahrscheinlich leichter zu veranstalten und mitunter eben auch publikumsfreundlicher zumal die dabei frei werdende Energie ggf. für noch attraktivere Präsentation der Meisterschaften genützt werden könnte. Eine etwaige Diskussionen über derlei Themen verspricht wahrscheinlich zumindest angeregte Unterhaltung.
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Im April ist die Niederösterreichische Landesmeisterschaft 2010 vom Verband der Österreichischen Filmautoren durchgeführt worden und die Filmschmiede konnte dabei ein höchst erfreuliches Ergebnis einfahren. Konkret wurde die Reportage von Sascha Träger über das Inklusionsfest in Wr. Neudorf mit einer Kremser Traube in Bronze und der Actionkurzfilm „Parkour Part II" von Alexander Schmid mit einer Goldenen ausgezeichnet. Letzterer wurde darüber hinaus sogar noch mit einem Sonderpreis für „bemerkenswerte darstellerische Leistung" und „bemerkenswerte Idee" geehrt und war damit "der Abräumer" bei der Meisterschaft 2010. Deutlich aufgewertet geht „Parkour Part II" in Folge noch weiter zur Österreichischen Staatsmeisterschaft des nichtkommerziellen Filmes, welche in Salzburg vom 12. - 16. Mai stattfindet.

Der mehrfach ausgezeichnete Alexander Schmid schreibt über seine ganz persönlichen Erlebnisse bei der Landesmeisterschaft wie folgt.:
Ein wenig aufgeregt war ich schon, als nach Ablauf des 3 sekündigen Countdowns mein Film vor dem Publikum und der Jury auf großer Leinwand vorgeführt wurde. Doch schon nach wenigen Sekunden war jede Spannung gelöst, denn der erste kleine Gag löste erheitertes Gelächter aus, die Spannung stieg wieder - doch diesmal im Publikum, würde der Held alle Hindernisse bezwingen? Am Ende ein großes Ziel erreichen? Alle litten mit, als ein „Ouch" nach einem Ausrutscher nicht nur am Bildschirm zu lesen, sondern auch in der Menge zu hören war. Ziel dieses Films ist es nicht nur zu dokumentieren, ein Gesamtkunstwerk aus Musik, Video und Sport zu schaffen, sondern auch zu unterhalten. Der Applaus und das Urteil der Jury bestätigten den Erfolg. „Eine stimmige Einheit" lautete ein Urteil, Komplimente zur sportlichen Leistung und der Stringenz der Handlung folgten. Mein größter Traum, dass eines meiner Videos so umfangreich gewürdigt wird, wie die Arbeit dafür war, wurde an diesem Tag wahr.
Ein unbeschreibliches Gefühl, nicht nur die goldene „Kremser Traube" als Auszeichnung zu erhalten, sondern überdies noch 2 weitere Ehrenpreise. Dieser Erfolg bestätigt mir, dass es sich lohnt zu träumen und seiner Inspiration zu folgen. Ebenso hoffe ich, dass ich die Menschen nicht nur gut unterhalten habe, sondern vielleicht auch ein wenig inspiriert, mehr Sport zu treiben oder Songs und Videos zu gestalten.
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Gerade rechtzeitig zum Frühlingsbeginn hat die Filmschmiede eine neue Eigenkonstruktion im Bereich Filmtechnik fertiggestellt. Nachdem es zu einer Spezialität der Filmschmiede geworden ist, insbesondere auch Reportagen und Portraits zu produzieren, gilt dabei auch immer die Herausforderung die Filmaufnahmen so authentisch wie möglich zu gestalten. Um diese Herausforderung auch bei künftigen Projekten umsetzen zu können wo bewegliche Objekte womöglich auch im Gelände mit mitfolgender Kamera gefilmt werden sollen, war es notwendig eine Konstruktion anzufertigen, die zusätzlich auch noch eine relativ ruhige Kameraführung und möglichst einfache Bedienung ermöglicht.
Verwirklichen konnte die Filmschmiede dieses Ziel nunmehr mit einem Stativ bzw. Gestänge welches flexibel aber dennoch sicher auf ein Fahrrad bzw. Mountainbike montiert werden kann, um von dort aus Filmaufnahmen machen zu können.

Im Detail haben wir ein Metallprofil (vierkant) in einer Länge von ca. 50 cm abgeschnitten, links und rechts mit einem Plastikstoppel abgeschlossen und auf gesamter Länge Löcher gebohrt um darin einen Kugelkopf und eine Klemme an beliebigen Stellen bzw. Abständen befestigen zu können bzw. dort anzuschrauben. Die Filmschmiede hat dafür im Handel fertig angebotene Teile von Firma Manofrotto verwendet und zwar den "compact ball head 486" und "super clamp 035". Bei Teile eignen sich übrigens besonders gut auch für andere Einsatzzwecke und haben sich schon öfters bei Filmaufnahmen bewehrt.
Am Kugelkopf wird schließlich die Kamera befestigt und kann dort nach Belieben bzw. Anforderung in verschiedene Positionen gestellt werden bzw. wird die ganze Konstruktion mittels der Klemme am Fahrradrahmen festgestraubt und hält damit auch sogar Erschütterungen aus, die bei einer einfacheren Geländefahrt auftreten könnten. Die verwendeten Teile sind quasi als Ausleger immer noch leicht genug um sehr einfach das Gleichgewicht mit dem Fahrrad halten zu können und problemlos in die Pedale treten zu können.
Eine erste Probefahrt hat erfolgsversprechende Erfolge gebracht und somit hoffen wir die neue Gerätschaft schon bald bei einem unserer nächsten Filmeinsätze verwenden zu können. Wir geben unsere Erfahrungen gerne an Dritte weiter und so steht die Filmschiede auch gerne für etwaige Rückfragen von Nachbauinteressierten zu Verfügung.
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